Englisch zum Anziehen
Im Englischunterricht wurde das Thema „Kleidung“ auf besonders anschauliche und kreative Weise erarbeitet. Statt nur im Buch zu lesen, durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden.
Mit viel Freude zogen sie verschiedene Kleidungsstücke an und präsentierten diese vor der Klasse. Dabei benannten sie die einzelnen Stücke auf Englisch, zum Beispiel T-shirt, jeans, jacket, scarf oder hat. So wurde der neue Wortschatz nicht nur gelernt, sondern direkt angewendet.
Durch das praktische Ausprobieren, das Präsentieren und das gegenseitige Zuhören prägten sich die Begriffe besonders gut ein. Gleichzeitig wurde das freie Sprechen gefördert – und der Spaß kam dabei keineswegs zu kurz.
Diese lebendige Unterrichtsstunde zeigte einmal mehr: Lernen wird besonders nachhaltig, wenn man es mit Bewegung, Kreativität und Freude verbindet.
Archäologie hautnah erleben
Ein ganz besonderes Unterrichts-Highlight erlebten alle Schülerinnen und Schüler unserer Mittelschule direkt vor der eigenen Schultür. Vor dem Schulgebäude findet derzeit eine archäologische Ausgrabung statt: Untersucht wird ein Nebengebäude des alten Wasserschlosses.
Gemeinsam besuchten wir die Grabungsstätte und erhielten spannende Einblicke in die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen. Sie stellten uns ihren Beruf vor und erklärten anschaulich, wie eine Ausgrabung abläuft, worauf besonders geachtet werden muss und welche Bedeutung selbst kleinste Fundstücke haben können.
Besonders interessant war es, die bereits entdeckten Fundstücke aus nächster Nähe betrachten zu dürfen. Dabei wurde Geschichte lebendig und für alle greifbar. Die Schülerinnen und Schüler stellten viele Fragen und erfuhren, wie sorgfältig und geduldig archäologische Arbeit ist – echte Detektivarbeit in der Vergangenheit!
Wir bedanken uns herzlich bei den Archäologinnen und Archäologen für ihre Zeit, die spannenden Erklärungen und die Möglichkeit, einen so authentischen Einblick in ihre Arbeit zu erhalten. Dieser besondere Unterricht vor Ort wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Let the Games Begin! – Wenn Grammatik zum Spiel wird
In der 2. Klasse wurde der Englischunterricht kürzlich zu einem echten Highlight: Mit einem selbst gestalteten Board Game wiederholten und festigten die Schülerinnen und Schüler spielerisch die Zeitform Present Simple.
Mit viel Begeisterung würfelten sich die Kinder von Feld zu Feld und meisterten dabei abwechslungsreiche Aufgaben. Ob „I play“, „She likes“ oder „They go“ – durch das spielerische Abfragen der richtigen Verbformen konnten die Lerninhalte auf motivierende Weise gefestigt werden.
So wurde deutlich: Lernen macht am meisten Spaß, wenn Bewegung, Spiel und Köpfchen miteinander verbunden werden! 🎉
Wenn die Küche groovt
Wer sagt, dass man für ein Schlagzeug teure Instrumente braucht? Die Kinder der 1. Klasse bewiesen im Musikunterricht das Gegenteil. Nach einer Einführung in die Schlagzeugkunde verwandelten sie ihre heimischen Küchen in Percussion-Studios. Aus Töpfen wurden Toms und aus Deckeln wurden Becken. In tollen Videobeiträgen zeigten die Nachwuchsmusiker, wie viel Rhythmus in gewöhnlichen Küchenutensilien steckt.
Rätselhaft und kreativ: Tiere im Englischunterricht
Im Englischunterricht bewies ein Schüler besondere Kreativität: Zum Thema “Which animal is it?” verfasste er einen eigenen Text auf Englisch. Mit treffenden Beschreibungen und einer klaren Struktur gelang es ihm, sein Tier spannend vorzustellen und den Wortschatz gezielt einzusetzen. Ein schönes Beispiel dafür, wie Sprachlernen durch kreative Aufgaben lebendig wird und Freude am Schreiben weckt.
Schule wächst! Unsere nachhaltige Pilzzucht
Die Schüler und Schülerinnen der 2. Klasse der MS Sitzendorf starten ein außergewöhnliches Biologieprojekt: Sie züchten ihre eigenen Schwammerl – später sollen sie als frische Zutat für selbstgemachte Pizza dienen!
Am 17. November bekam die Klasse besonderen Besuch im Biologieunterricht. Herr Maurer, der bereits seit einiger Zeit Champignons in seinem Weinkeller kultiviert, gab den Kindern spannende Einblicke in die Welt der Pilzzucht. Gemeinsam legten sie eine eigene Pilzkultur für die Klasse an und erfuhren Schritt für Schritt, was es braucht, damit aus den Sporen im Substrat schon bald eine reiche Ernte entsteht.

Mit viel Geduld und anschaulichen Erklärungen zeigte der Fachmann, wie wichtig die richtigen Bedingungen sind: regelmäßiges Besprühen, ausreichend Feuchtigkeit und eine passende Temperatur. Mit nur wenigen Handgriffen können die jungen „Pilzexpert*innen“ nun selbst dafür sorgen, dass ihre Kultur optimal wächst.
In einigen Wochen ist es dann so weit: Die erste Ernte wartet – und natürlich werden die frisch gezüchteten Champignons gleich bei einer selbst gebackenen Pizza verkostet. Ein Projekt, das Wissen, Praxis und Genuss perfekt verbindet!
Gelebtes Brauchtum
Im Rahmen des Religionsunterrichtes backten die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse Allerheiligenstriezel. Die traditionelle geflochtene Striezelform ist auf ein Trauergebäck des antike Ägyptens zurückzuführen, das aber auch wieder Hoffnung geben soll. Wenn man das geflochtene Gebäck aß, sollte einem Glück, Kraft und Fruchtbarkeit verliehen werden. Paten verschenken den Striezel traditionell an ihre Patenkinder, oft zusammen mit der Bitte, für die Verstorbenen zu beten. Heute steht der Striezel auch für die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in der Familie.
Familiär - Individuell - Zukunftsorientiert
Gemäß den drei Leitbegriffen der MS Sitzendorf findet auch der Unterricht statt, wie man auf dem Foto sehr schön erkennen kann. In dieser Schule steht der Mensch im Mittelpunkt. Es wird eine familiäre Atmosphäre geschaffen, in der sich Kinder und Jugendliche sicher und wohl fühlen. Der Unterricht ist individuell auf die Stärken und Bedürfnisse jedes Einzelnen abgestimmt – denn jedes Kind lernt anders. Mit einem klaren Blick auf die Herausforderungen von morgen wird eine zukunftsorientierte Bildung gestaltet, die junge Menschen stark für das Leben macht.
Upcycling
Leere Konservendose, Deckeln von Schraubgläsern, Kronenkorken und Kaffeekapseln. Mit diesen Materialien fertigten die SchülerInnen der 1. Klasse im Werkunterricht mit Feuereifer einen lustigen Blumenübertopf und erfreuten damit ihre Mamas zum Muttertag.